Das knöcherne Nasengerüst muss bei fast allen ästhetischen Nasenkorrekturen verändert werden. Früher kamen dafür nur Hammer und Meißel in Betracht. Seit der Wiederentdeckung der Technik des Nasenrückenerhalts (engl. Dorsal Preservation) setzt sich nun mehr und mehr das Ultraschallskalpell durch.

In meiner Praxis verwende ich in mehr als 90% der Fälle das Ultraschallskalpell.

Das Ultraschallskalpell

Exaktes Arbeiten, wenig Trauma

Das Ultraschallskalpell ist ein Instrument, bei dem der Knochen durch hochfrequente Vibration gezielt durchtrennt wird. Er wird an der gewünschten Stelle langsam geschnitten und nicht mehr oder weniger unkontrolliert gebrochen. Weichgewebe, was sich unmittelbar in der Nähe befindet, wird durch die Vibration nicht verletzt. Hier geht es vorwiegend um den Hautmantel und die Schleimhaut innerhalb der Nase.

Das bedingt eine deutlich geringere postoperative Schwellung der Nase und des Gesichts, ein deutlich vermindertes Blutungsrisiko und eine reduzierte Hämatombildung. Die Wundheilung verläuft schneller, weil das Gewebetrauma weniger ausgeprägt ist.

Auch oberflächliche Unregelmäßigkeiten des Knochens lassen sich fein abschleifen (= engl. Rhinosculpting). Breitnasen können durch das Entfernen von feinsten Knochenstreifen aus dem Nasenrückengewölbe verschmälert werden.

Ist in der Vergangenheit bereits eine Nasenkorrektur erfolgt, stellt sich in einer Nasennachkorrektur das Nasengerüst häufig mit vielen Unregelmäßigkeiten dar. Meistens sind in der ersten Operation Hammer und Meißel zum Einsatz gekommen. Es haben sich unterschiedlichste Narben gebildet. Jetzt ist erst recht sehr präzises Arbeiten gefordert. Denn die Nase darf nicht instabil werden. Das Ultraschallskalpell verhindert ein unkontrolliertes Frakturieren von Knochen und schont dabei gleichzeitig das Weichgewebe maximal.

Wenig Risiko

Vibration schneidet Knochen nur an der gewünschten Stelle – nämlich dort, wo das Instrument arbeitet. Somit sind Verletzungen von lebenswichtigen Strukturen nahezu ausgeschlossen. Das betrifft vorwiegend die Augen, die Riechnerven und die Schädelbasis.

Wir renovieren für Sie!

Seit März 2026 begrüßen wir Sie für voraussichtlich 3 Monate in der Praxisklinik Ulmenhof, Ulmenstraße 29A, 22299 Hamburg-Winterhude.

In dieser Zeit sind wir selbstverständlich weiterhin wie gewohnt für Sie da – nur an einem vorübergehenden Standort.

Wir freuen uns darauf, Sie auch dort in angenehmer Atmosphäre zu empfangen und anschließend auf das Wiedersehen in unseren frisch renovierten Räumen.

Dr. med. Johannes Bier
Ästhetische Nasenchirurgie