Häufige Fragen

Vor der OP

Vor der OP Wie läuft die Vorbereitung ab?

Frühestens zwei Wochen vor der OP erfolgt die chirurgische Vorbereitung in meiner Praxis (chirurgische Aufklärung, HNO-Untersuchung, Blutentnahme, Fotos). Die Narkoseaufklärung wird durch die Klinik separat durchgeführt.

Ich operiere in der Praxisklinik Rothenbaum in der Heimhuder Str. 38.

Nein. Die Simulation erfolgt im Rahmen des Beratungsgesprächs. Hier werden alle Möglichkeiten und Einschränkungen ausführlich besprochen.

Kein Problem! Hierzu gibt es das Vorbereitungsgespräch im Rahmen der OP-Planung.

Am OP-Tag

Wann muss ich in der Klinik sein?

Die genaue Uhrzeit erhalten Sie von uns am Vorbereitungstag. Zudem werden Sie von der Klinik telefonisch informiert. Normalerweise müssen Sie sich eine Stunde vor OP-Beginn in der Klinik einfinden.

Es reichen Ihre privaten Sachen. Stellen Sie sich den Aufenthalt wie in einem Hotel vor. Was würden Sie hierfür für eine Nacht mitnehmen? Vergessen Sie bitte nicht die Medikamente, die Sie von uns verordnet bekommen habe

Die OP kann nur nüchtern durchgeführt werden. Sie dürfen also absolut nichts gegessen haben. Lediglich ein kleiner Schluck klares Wasser ohne Kohlensäure ist erlaubt.

Wenn Sie Medikamente ärztlich verordnet bekommen haben, sprechen Sie diese im Rahmen des Vorbereitungs- und des Narkosegesprächs an. Hier wird entschieden, welche Medikamente Sie weiter einnehmen dürfen und welche pausiert werden müssen.

Die Klinik ist eine medizinische Einrichtung. Angehörige dürfen Sie gerne vorbei bringen. Die Klinikräume selbst sind jedoch nur dem medizinischen Personal vorbehalten. Besuch auf der Station nach der OP ist nach individueller Absprache möglich.

Generelles

Wann ist der beste Zeitpunkt sich operieren zu lassen?

Den gibt es nicht. Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Lediglich Allergiker sollten in der allergiearmen Zeit planen.

Die Wundheilung ist ein biologischer Prozess, der mindestens 12 Monate andauert. Je dicker die Haut, desto länger. Teilweise muss 24 Monate abgewartet werden, bis die letzten Feinheiten sichtbar werden.

Nach der Entnahme der Nasenschiene kann man eine deutliche Veränderung sehen. Danach nimmt die Schwellung der Nase meistens für einige Tage zu. Nach ca. 3-4 Monaten erkennt man sehr gut, wie die Nase zukünftig aussehen wird.

Ohne ausreichende Informationen kann man keine Entscheidung treffen. Eine Simulation ist obendrein sehr wichtig. Wenn man danach immer noch unsicher ist, sollte man sich nicht operieren lassen.

Unbedingt! Die Nase sollte immer auch unter funktionellen Gesichtspunkten betrachtet werden und dann im gleichen Eingriff verbessert werden.

Nach der Operation

Schmerzen

Die Schmerzen sind mit der von mir verwendeten Technik sehr gering. Es reichen einfache Schmerzmittel, wie Ibuprofen 400mg oder Paracetamol 500mg bei Bedarf (siehe Packungsbeilage). Viele Patienten benötigen keinerlei Schmerzmittel. Sie bemerken eher einen Druck im Gesicht, wie bei einem stärkeren Schnupfen.

Das Gesicht ist um die Nase und die Augen die ersten Tage nach der OP geschwollen. Mit der von mir verwendeten Technik sind blaue Flecken jedoch meistens nur sehr gering oder moderat zu sehen. Die meiste Schwellung sieht man am zweiten Tag nach der OP. Danach nimmt sie schnell ab. Um den 7 Tag nach der OP ist meistens nur noch die Nase selbst geschwollen. Gesellschaftsfähig ist man nach ca. 14 Tagen.

Ernähren Sie sich generell ausgewogen und gesund und rauchen Sie nicht. Damit unterstützen Sie die Wundheilung. Für die Operation sind dann keine besonderen Maßnahmen notwendig. Nahrungsergänzungsmittel haben in Studien bisher keinen Hinweis auf einen Vorteil belegt. Genauso verhält es sich mit pflanzlichen Medikamenten (z.B. Bromelain).

Duschen ist bereits unmittelbar nach der OP möglich – jedoch nur kurz und nicht zu warm. Solange die Schiene auf der Nase sitzt, kann das Gesicht nur mit einem Waschlappen gereinigt werden. Haare dürfen gewaschen werden, jedoch nur mit dem Kopf nach hinten.

Brillen sollten Sie frühestens nach 6 Wochen wieder tragen. Weichen Sie daher auf Kontaktlinsen aus. Wenn das nicht möglich sein sollte, wenden Sie sich an uns.

Sport sollte frühestens 6 Wochen nach der OP begonnen werden. Auch schwere körperliche Tätigkeiten sollten vermieden werden. Es geht um das Nachblutungsrisiko und die Gefahr einer Verschiebung der soeben operierten Strukturen.

Meiden Sie für die ersten Wochen nach der OP die direkte Sonne und Hitze. Wärme sorgt für Schwellung; UV-Strahlung hat Auswirkung auf die Narbenbildung am Nasensteg und bei blauen Flecken auf mögliche dauerhafte Hautverfärbungen. Cremen Sie das Gesicht mit Sonnencreme Faktor 50 ein.

Versuchen Sie mit dem Oberkörper in den ersten 3 Wochen erhöht zu schlafen. Kopf und Herz sollten über dem restlichen Körper sein. Damit staut sich das Blut nicht und verursacht keine zusätzliche Schwellung um die Nase.

Sie dürfen auch auf der Seite liegen. Entscheidend ist, dass das Gesicht nicht im Kopfkissen versinkt. Die Nase sollte frei bleiben.

Die Nase sollte für weitere 3 Wochen lediglich zur Nacht (!) mit einem Pflasterverband versorgt werden. Damit verhindert man eine Schwellungszunahme im Liegen. Die Pflasterrolle erhalten Sie im Rahmen der postoperativen Nachsorge.

Das Schnäuzen sollte für mindestens 4 Wochen unterbleiben. „Hochziehen“ ist immer möglich. Helfen kann hier auch eine Nasendusche.

Die Nasendusche sollte für mindestens 8 Wochen durchgeführt werden. Anfänglich 4x tgl., nach 6 Wochen dann mit langsamer Reduktion. Zeitgleich sollte die Nase mit Nasensalben innerlich und am Nasensteg gepflegt werden.

Verzichten Sie für die ersten 4 Wochen auf Make-Up auf der Nase. Das restliche Gesicht darf geschminkt werden. Gesichtspeeling, Botox und Hyaluronsäurebehandlungen sollten länger unterbleiben.

Putzen Sie die Zähne wie immer und trotzdem vorsichtig.

Lachen Sie! Sie passen Ihr Lachen ohnehin der Spannung im Gesicht in den ersten Tagen nach der OP an.

Wir renovieren für Sie!

Seit März 2026 begrüßen wir Sie für voraussichtlich 3 Monate in der Praxisklinik Ulmenhof, Ulmenstraße 29A, 22299 Hamburg-Winterhude.

In dieser Zeit sind wir selbstverständlich weiterhin wie gewohnt für Sie da – nur an einem vorübergehenden Standort.

Wir freuen uns darauf, Sie auch dort in angenehmer Atmosphäre zu empfangen und anschließend auf das Wiedersehen in unseren frisch renovierten Räumen.

Dr. med. Johannes Bier
Ästhetische Nasenchirurgie